Podium bei der Rallye Sanremo

Veröffentlicht am 21. Oktober 2026 um 20:00

Podium bei der Rallye Sanremo Sanremo – Maximilian Kugler, Mitglied des Förderkaders des ADAC Weser-Ems, hat gemeinsam mit Fahrer Christian Luif für Waldherr Motor-Sport die Rallye Sanremo vom 16. bis 18. Oktober 2026 erfolgreich beendet.

Beim fünften Lauf des ADAC Opel GSE Rally Cup erreichte das Duo den elften Gesamtrang, Platz neun in der Cup-Wertung und den dritten Rang in der Klassenwertung. Die traditionsreiche Rallye an der italienischen Riviera stellte die Teilnehmer mit ihren zahlreichen Kurven und technisch anspruchsvollen Strecken vor große Herausforderungen. Nachdem die ADAC Rallye Saarland-Pfalz verschoben worden war und das Team aufgrund der Schäden aus dem Unfall bei der Rallye Weiz nicht beim Stemweder Berg starten konnte, war die Rallye Sanremo die erste Veranstaltung für Luif und Kugler seit drei Monaten. Entsprechend benötigte das Duo zunächst einige Kilometer, um wieder zu seinem gewohnten Fahrgefühl zu finden. Im Verlauf der Rallye gelang es dem Team jedoch, die Abstände zur Konkurrenz kontinuierlich zu verringern. Besonders auf den Wertungsprüfungen drei und sieben fühlten sich Luif und Kugler wohl.

Die anspruchsvollen Streckenabschnitte kamen ihrem Zusammenspiel im Cockpit entgegen, sodass sie bei beiden Prüfungen überzeugende Zeiten erzielen konnten. Auch auf der Powerstage, der abschließenden Wertungsprüfung der Rallye, zeigte das Duo eine starke Leistung und fuhr die achtbeste Zeit. Damit unterstrichen die beiden ihre stetige Steigerung im Verlauf der Veranstaltung. „Wir brauchten etwas Zeit, um wieder in unseren Rhythmus zu kommen, konnten uns aber stetig steigern und nehmen wichtige Erfahrungen mit“, fasste Beifahrer Maximilian Kugler das Wochenende zusammen. Technischer Defekt im Schlussservice Für zusätzliche Arbeit sorgte ein technisches Problem auf der Verbindungsetappe von der siebten Wertungsprüfung zum Service. An der vorderen rechten Radaufhängung war ein Defekt aufgetreten, der vor der letzten Prüfung behoben werden musste.

Der Schlussservice von lediglich 15 Minuten reichte für die Reparatur nicht aus, sodass das Team den Service um sechs Minuten überzog. Daraus resultierte eine Zeitstrafe von 60 Sekunden, die aufgrund des zuvor herausgefahrenen Vorsprungs jedoch keine Auswirkungen auf die Platzierung hatte. Christian Luif betonte die Bedeutung der Unterstützung: „Ein großer Dank geht an unser Team Waldherr Motor-Sport und die Mechaniker von STARD. Sie haben alles gegeben, damit wir nach dem technischen Problem noch die letzte Prüfung fahren konnten. Ohne diese Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen.“ Mit dem dritten Platz in der Klassenwertung und der achtbesten Zeit auf der Powerstage beendet das Duo die Rallye Sanremo mit mehreren positiven Ergebnissen. Trotz des technischen Defekts im Schlussservice gelang es Luif und Kugler, die Veranstaltung erfolgreich ins Ziel zu bringen.

 

Beitragsautor: Maximilian Kugler